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Queens' Battle
Halle 4

„Hochrokoko“

2018 findet das inzwischen dritte Queens‘ Battle im Rahmen der CREATIVA statt. Thema dieses Mal: Essbare Mode im Stil des Hochrokoko (1750-1770 Jahre).

Das Queens‘ Battle ist der einzige Live-Wettbewerb Deutschlands zu Torten- und Backdekoration. Erfolgreich startete der Award zur CREATIVA 2016 mit „Hochzeitskleider zum Vernaschen“. 2017 wurden auf der CREATIVA essbare Kleider unter dem Thema „Steampunk“ von 8 Tortenkünstlern im viktorianischen Stil erschaffen. 

An lebensgroßen Puppen werden die Kleider komplett mit Rollfondant, einer Zuckermasse, ummantelt und anschließend beginnen die Künstlerinnen mit der kreativen Tätigkeit. Im Vorfeld bereiten sich die Teilnehmer/innen mit vielen Skizzen und Detailüberlegungen auf diese Live-Challenge vor. An fünf Messetagen werden vier perfekte Zuckerkunstwerke in Lebensgröße entstehen. 

Die Ehrung der Sieger erfolgt am 18. März nach einem Rückblick auf die vorangegangenen Battles um 13 Uhr auf der CREATIVA Aktionsbühne Halle 4. Über die Qualität der süßen Kunstwerke urteilt eine internationale Fachjury aus dem Mode- und Tortendekobereich.

Gewinne:

1. Platz: Kenwood Cooking Maschine mit Zubehör im Wert 1200€ + Cake Company Einkaufsgutschein im Wert von 100€

2. Platz: Kenwood mit Zubehör im Wert von 800€ + Cake Company Einkaufsgutschein im Wert von 100€

3. Platz: Cake Company Einkaufsgutschein im Wert von 150€

4. Platz: Cake Company Einkaufsgutschein im Wert von 100€

Sponsoren sind Cake Company, Kenwood und CREATIVA der Messe Westfalenhallen Dortmund

Jury:

Die vierköpfige Jury ist hochbesetzt.
Aus der Torten Szene:

Jens Oprzondek (der Tortenguru, Erfinder des „Royal Icing day“)

Als Ideengeber oder auch Vater des Queens‘ Battle freue ich mich, dass dieser einzigartige Live-Wettbewerb in die dritte Runde geht.

Das tolle und spannende Thema Hochrokoko 1750-79 wird für Farbe und Ornamente sorgen.

Ich freue mich sehr über die diesjährigen Jury-Mitglieder. Dank der Unterstützung der Messe Westfalenhallen Dortmund, besonders Karin Lauerwald, ist es uns wieder gelungen engagierte und namhafte Künstler der Torten-, Schmuck- und Mode-Szene am Start zu haben.

Ich bin gespannt, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Thema Hochrokoko und Torte in Einklang bringen werden. In den essbaren Kunstwerken soll tragbare Mode im Stil des Rokokos und auch eine Torte erkennbar sein.

Als Head of Judges werde ich in meiner Bewertung besonders darauf achten, welche und wie viele Techniken zum Einsatz gekommen sind. Die qualitative Umsetzung der unterschiedlichen Techniken, die Umstände des Live Wettbewerbes, der Zeitdruck und die Teamfähigkeit werde ich besonders berücksichtigen.

In wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein glückliches Händchen und starken Teamgeist.

Kristina Rado (Tortenkünstlerin aus Rom)

Die Anfrage als Jurymitglied des Queens‘ Battle hat mich sehr gefreut. Ich habe Bilder der letzten Wettbewerbe gesehen und ich bin sehr gespannt, wie die Teilnehmer/innen dieses Jahr das Thema Hochrokoko (1750/70) umsetzen werden. Ich bin auch sehr gespannt, wie die vielen essbaren Materialien zum Einsatz kommen werden.

Als routinierter Juror aus der Torten-Szene werde ich auf die fachgerechte Umsetzung der Materialien und deren Schwierigkeiten achten, aber auch ob es noch als Torte zu erkennen ist.

Als leidenschaftliche Malerin bin ich neugierig, wie die Stoffmuster des Rokoko umgesetzt werden.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein ruhiges Händchen und viel Erfolg.

Aus der Modewelt urteilen:

Sky Lange-Ford (Trend Modedesignerin aus Köln)

 „Innerhalb der Weddingbranche steht mein Label Sky is no limiT für Innovationen. Ich bin auf Brautaccessoires spezialisiert, mein Brautschmuck wird u.a. in den exklusivsten Brautläden Japans angeboten. Design Consulting führt mich regelmäßig nach Asien. Ich verfüge über eine interkulturelle Sensibilität für asiatische Länder.

Meine Sinne sind immer auf Empfang: Was bewegt den Menschen und was ziehen er dabei an? Formen & Material faszinieren mich und fördern meine Kreativität.“ 

Sky Lange-Ford , CEO und Designerin des Trendlabels Sky is no limiT, design + couture

Queens‘ Battle: Hochrokoko 1750-1770

Alle guten Dinge sind drei! Ich freue mich sehr, erneut Teil der Fachjury des nächsten Queens‘ Battle der CREATIVA Dortmund sein zu dürfen. Und wir legen die Messlatte noch etwas höher. Thema der diesjährigen Live Challenge ist das Hochrokoko. Eine Zeit der Opulenz, pudriger Dekadenz und übertriebener Lebensfreude. 

Nach wie vor fühlen sich viele Haute Couture Designer von diesen theatralisch übertriebenen Auswüchsen dieser Epoche inspiriert: Denken wir nur an die Punk-Lady Vivian Westwood, Rokoko zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Schaffenswerk. Was wären Lacroix oder Versace ohne überladene, goldene Ornamente, Blüten, Schleifen und Perlen. Die Avantgarde Designer Alexander McQueen oder Jean Paul Gaultier bringen ihre Rokkokoinspiration ins Hier und Jetzt.

Diese schnörkelschwere Welt nun in die zuckersüße Tortenwelt des Queens‘ Battle der CREATIVA zu übertragen ist eine echte Herausforderung und bedarf leidenschaftlicher Tortenkünstler. Das opulente Thema eint zeitlich zur Teamarbeit.  In 2er Teams werden die 8 Teilnehmer des Queens‘ Battle die Besucher der CREATIVA erneut entzücken. Die permanenten Veränderungen der Kreationen laden ein, mehrmals täglich vorbeizuschauen. Am Sonntag kennen wir die Gewinner.

Als Trend Modedesigner wird mein Augenwerk auf eine vermeintliche Tragbarkeit, Originalität unter Berücksichtigung des Rokoko und dem aktuellen Zeitgeist liegen.

Allen Teilnehmern wünsche ich flinke Hände, gutes Gelingen und ganz viel Spaß bei der Umsetzung. 

Katharina Kraft (Kostümdesignerin aus Halle)

Rokoko heißt Fülle. Rokoko heißt Überfluss. Diese Stilrichtung steht für den großen Pomp ebenso wie für das verspielte Detail. Kurz bevor die großen französischen Herrscher fielen, präsentierten sie das Leben als Zuckertorte. Irgendwo fand sich immer noch ein freies Fleckchen für Rüschen, Perlen und Ornamentales. Bis heute ist dieser Stil, diese Liebeserklärung an das pralle Leben, prägend in der Mode. Große Couturehäuser wie Dior, Gaultier, Westwood oder McQueen schwelgen in Retrospektiven voller rosa, gold und himmelblau. Das Rokoko ist nicht tot, es ist ein rauschendes Fest, auf dem man noch heute gern tanzt.

Der Sonnenkönig, Ludwig der IX., früher Erfinder des klassischen Balletts und schon absolutistischer Herrscher in Frankreich, hatte seinerzeit den jungen „August den Starken“ zu Gast in Versailles. Dieser, beeindruckt vom prunkvollen Lebensstil des exzentrischen Franzosen, beschloss bei seiner Rückkehr nach Dresden, die Stadt nach dem Vorbild Versailles umzugestalten, Paläste und Schlösser zu bauen, größer und schöner als die Welt sie je gesehen hatte. Unter seiner Führung entstand die Kulisse der Stadt, wie man sie heute kennt und bereitete den Boden, auf dem seine Söhne die Stadt weiter in die Zeit des Rokoko führten. Überfluss und Exzess, Dekadenz und Künstlichkeit prägten der Stadt ihr Ornament auf und sind noch heute Zentrum der Museumslandschaft in und um Dresden.

Katharina Kraft wuchs in Dresden auf und studierte die Geschichtes des Kostüms, auch das des Rokoko, über viele Jahre. Seit ihrem Abschluss, Master of Art-Conceptual Fashion Design, arbeitet sie als freischaffende Kostüm- und Maskenbildnerin in den Bereichen Film, Foto und Theater.

Folgende Punkte werden bewertet:

Verarbeitung der Materialien, Proportionen, wäre das Kleid tragbar?, Stilrichtung Rokoko erfüllt, Gesamteindruck

Bewertungskriterien für Kostümentwurf und Umsetzung zum Queens Battle:

Juror für Kostümbild: Katharina Kraft

Sind Bezüge zum Rokokokostüm dargeboten in:

  • Formensprache (z.B.Silhouette, A-Symmetrie...)
  • Farbgebung (rokokotypisches Farbspiel)
  • Textiltechnik (z.B.Textilstruktur, Spitzen,Volants, Besätze)
  • spezifische Details (z.B.Verschlussmechanismen)

Bei der Bewertung wird aus dem kostümhistorischen Blickwinkel auf Wiedererkennungswert und typische Akzente des Rokoko Wert gelegt. Dabei müssen diese, die Kreation nicht ausschließlich bestimmen, sondern dürfen Platz für Design und eigene Idee lassen. Es sollten aber Bezüge zum Thema mit Charme und Leichtigkeit (ganz im Sinne des Rokoko) für den Betrachter selbsterklärend sichtbar werden.


Impressionen vom "Queens' Battle 2017"

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